Arbeitgeber und Arbeitsrechtsberater

Hier finden Sie unser komplettes kostenloses Angebot für Sie:

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  • Experten, die Sie für Fort-, Weiterbildungs- und Informationsveranstaltungen buchen können – auch direkt in Ihrem Betrieb
  • Nützliche Vertiefungen
  • Aktuelle Unterlagen zur Entscheidung über die Abfertigung, Betriebsabkommen für kollektive Beitritte zum Herunterladen

Vertiefungen

Der Artikel 10 des gesetzesvertretenden Dekrets Nr. 252/2005 sieht folgende Ausgleichsmaßnahmen vor:

  • Abzug vom Unternehmensertrag von 4% (6% für Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten)
  • Befreiung von der Einzahlung des Beitrags an den Garantiefonds in Höhe von 0,20% der jährlichen Entlohnung
  • Reduzierung der kleinen Beiträge

Alle Infos gibt es hier:

Laden Sie das Dokument (Ausgleichsmaßnahmen für Unternehmen, die die Abfertigung zugunsten der Zusatzvorsorge einzahlen) in PDF-Format (Acrobat) herunter

Dieser Dienst bietet für jeden einzelnen Arbeitsvertrag ein „Informationsblatt mit der historischen Beitragszahlung“ mit Verweis auf die Rentenfonds, denen man beitreten kann, die Mindestbeitragszahlung, die Beitragshöhe und alle Änderungen mit den entsprechenden Laufzeiten.

Zusätzlich finden sich in den Informationsblättern eigene Abschnitte, die den potenziellen Mitgliedern, der Berechnungsgrundlage der Beitragszahlung und den Veränderungen in der Beitragszahlung (Aussetzung der Beitragszahlung aufgrund von Lohnausgleichskasse oder Mutterschaft, „una tantum“, Rückwirkung, Sonderregelungen: NISF/INPS - ex NFAÖV/INPDAP, ENPAIA, usw.) gewidmet sind. Dem Informationsblatt folgt ein Index mit Verweis auf Datum, Verhandlungsebene und Quelle des folgenden Gesetzestextes.

> Beobachtungsstelle Kollektivverträge

Es wurde die Möglichkeit eingeführt, dass Arbeitnehmer/innen mit Erstbeschäftigung nach dem 28. April 1993 statt der gesamten auch nur einen Teil der anreifenden Abfertigung in den Zusatzrentenfonds einzahlen können, wenn ihr Kollektivvertrag dies vorsieht.

Arbeitnehmer/innen, die vor dem 28. April 1993 ihre erste Arbeit begonnen haben, zum 29. August 2017 bereits Mitglied in einem Zusatzrentenfonds waren und dort die gesamte Abfertigung einzahlen, können diese Entscheidung widerrufen und künftig gemäß den Bestimmungen in ihrem Kollektivvertrag nur mehr einen Teil beziehungsweise gar nichts von ihrer Abfertigung in den Fonds einzahlen.

Bei Arbeitnehmer/innen, die bereits in einen kollektivvertraglichen, territorialen Zusatzrentenfonds einzahlen (z.B. den Rentenfonds Laborfonds) und deren Kollektivvertrag oder eine Gesetzesbestimmung einen zusätzlichen Beitrag vom Arbeitgeber vorsieht, wird dieser Beitrag in denselben Zusatzrentenfonds eingezahlt.

Bei Arbeitnehmer/innen, die noch in keinen Zusatzrentenfonds eingeschrieben sind, wird dieser zusätzliche Arbeitgeberbeitrag so lange in den vom Kollektivvertrag vorgesehenen Zusatzrentenfonds eingezahlt, bis der/die Arbeitnehmer/in sich in einen territorialen Zusatzrentenfonds einschreibt.

Arbeitnehmer/innen im Privatsektor können Produktivitätsprämien in einen Beitrag für ihren Zusatzrentenfonds umwandeln.

Der Plafond für die Produktivitätsprämie beträgt 3.000 Euro, und das Einkommen darf nicht höher sein als 80.000 Euro.

Arbeitnehmer/innen, welche die gesamte oder einen Teil der Prämie in einen Zusatzrentenfonds einzahlen, kommen in den Genuss von drei Steuervorteilen:

  1. Die Prämie bildet kein zu versteuerndes Einkommen
  2. Die Prämie muss auch nicht anderweitig versteuert werden (Ersatzsteuer und NISF/INPS-Beitrag)
  3. Die Prämie unterliegt eben so wenig einer Besteuerung bei einer späteren Auszahlung durch den Zusatzrentenfonds (Vorschuss, Ablöse, Rentenleistung und RITA).

Zwei Angestellte im Vergleich

Ein Vergleich: die Produktionsprämie im Lohnstreifen gegenüber der im Rentenfonds

Für Arbeitnehmer/innen: Die Agentur für Einnahmen hat daher präzisiert, dass innerhalb 31. Dezember des Jahres, das auf die Einzahlung in den Zusatzrentenfonds folgt, der Beitragszahler sowohl die eventuellen nicht abgezogenen Beiträge als auch den Betrag der eingezahlten Produktivitätsprämien mitteilen muss, damit diese nicht Teil der Steuergrundlage bei Auszahlungen bilden.

Für Arbeitgeber und/oder Arbeitsrechtsberater: Um die Produktivitätsprämien in den Zusatzrentenfonds einzuzahlen, muss man eine eigens dafür erstellte Aufstellung benutzen. Durch diese kann der Beitrag fehlerfrei identifiziert und entsprechend der gesetzlichen Steuerregelung behandelt werden.

Laden Sie hier die Vertiefung im PDF-Format herunter:

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Vertragsneuheiten- und änderungen

Änderungen und Neuigkeiten bei den Kollektivverträgen ab 1. Jänner 2020

Metall – KMU

Das Abkommen vom 3. Juli 2017 sieht eine schrittweise Erhöhung des Beitrags vor, den die Betriebe für die Zusatzrente der Arbeitnehmer/innen, einschließlich der Lehrlinge, einzahlen.
Mit 1. Jänner 2020 steigt der Beitrag von 1,8% auf 2% der sogenannten „FONDAPI-Entlohnung” (diese setzt sich aus der Summe der addierten Mindestbeträge, dem EDR, der Funktionszulage für mittlere Führungskräfte und dem Lohnelement für die 8. und 9. Kategorie zusammen).

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Seilbahnanlagen

Das neue Abkommen vom 15. April 2019 sieht ab 1. Jänner 2020 einen Beitrag für vertragliches Welfare in Höhe von 100 € im Jahr vor. Saisonbeschäftigten steht der Beitrag proportional in Bezug auf die Dauer ihres Arbeitsvertrages zu.
Zwischen welchen Welfare-Leistungen gewählt werden kann, wird auf Betriebsebene festgelegt. Bei Einzahlung in einen kollektivvertraglichen Zusatzrentenfonds steigt der Beitrag um zusätzliche 10 €.

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Metallurgie

Das neue Abkommen vom 11. April 2019 sieht vor, dass der Arbeitgeberbeitrag mit 1. Jänner 2020 auf 2% erhöht wird. Darin sind auch die 0,2% für die Finanzierung der Entschädigung bei Ableben enthalten, die der branchenspezifische Zusatzrentenfonds Fonchim vorsieht.

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Führungskräfte – Industrie

Mit dem neuen Abkommen vom 30. Juli 2019 zwischen CONFINDUSTRIA und FEDERMANAGER kann der Betrieb unter Beibehaltung des Gesamtbeitrags von 8% für die Zusatzvorsorge mit der Führungskraft vereinbaren, einen Teil des Beitrags zulasten der Führungskraft zu übernehmen. Der Beitrag des Betriebs kann maximal 7% ausmachen; mindestens 1% des Beitrags bleibt somit zulasten der Führungskraft.
Berechnungsgrundlage für den Beitrag für die Zusatzvorsorge zulasten des Betriebs und der Führungskraft ist die Entlohnung zur Berechnung der Abfertigung. Seit 1. Jänner 2020 gilt hier als Obergrenze eine Entlohnung von 180.000 € im Jahr; bis 31. Dezember 2019 waren es 150.000 €. Keine Anwendung finden diese Obergrenzen bei der Berechnung der Abfertigung.

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Lehrpersonal und Erzieher/innen der Grund-, Mittel- und Oberschulen Südtirol

Der Kollektivvertrag vom 17. Dezember 2019 sieht einen höheren Beitrag zulasten der Provinz vor für das Personal, das im regionalen Laborfonds oder in einem anderen kollektivvertraglichen oder staatlich vorgesehenen Zusatzrentenfonds eingeschrieben ist.

Ab 1. Jänner 2020 steigt für die Bediensteten in der Gehaltsposition bei 0-8 Jahren der Gesamtbeitrag des Arbeitgebers um 2% und damit von 3% auf 5% der Entlohnung zur Berechnung der Abfertigung. Dieser erhöhte Arbeitgeberbeitrag wird solange eingezahlt, bis das Personal in die höhere Gehaltsposition aufsteigt.

Immer mit Laufzeit 1. Jänner 2020 steigt der Gesamtbeitrag des Arbeitgebers um 2% für jene, die in den Zusatzrentenfonds mindestens 2% der Entlohnung zur Berechnung der Abfertigung einzahlen. Das Personal, das den erhöhten Arbeitgeberbeitrag ab 1. Jänner beanspruchen möchte, muss dem Land die Änderung des eigenen Beitrags auf mindestens 2% innerhalb dem 28. Februar 2020 schriftlich mitteilen.

Die folgende Tabelle zeigt eine Übersicht über die Auswirkungen der Änderungen, die mit 1. Jänner 2020 in Kraft getreten sind:

Gesamtbeitrag des Arbeitgebers

Gehaltsposition bei 0-8 Jahren

Gehaltsposition bei mehr als 8 Jahren
Arbeitnehmerbeitrag unter 2% 5% der Entlohnung zur Berechnung der Abfertigung 3% der Entlohnung zur Berechnung der Abfertigung
Arbeitnehmerbeitrag von mindestens 2% 7% der Entlohnung zur Berechnung der Abfertigung 5% der Entlohnung zur Berechnung der Abfertigung

Scarica il contratto (Cooperative sociali) in formato PDF (Acrobat)

     
> Weitere Informationen finden Sie in den PDF-Informationsblättern zu den einzelnen Verträgen und in der Beobachtungsstelle Kollektivverträge

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