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Pensplan arbeitet konstant daran, die Zusatzrente zu fördern und die Bevölkerung dafür zu sensibilisieren. Hier finden Sie alle Informationen, um immer auf dem neuesten Stand zu sein: Hinweise, Fälligkeiten, Events und Mitteilungen für die Medien.

Vertragsneuheiten- und änderungen

Änderungen und Neuigkeiten bei den Kollektivverträgen ab 1. Jänner 2020

Metall – KMU

Das Abkommen vom 3. Juli 2017 sieht eine schrittweise Erhöhung des Beitrags vor, den die Betriebe für die Zusatzrente der Arbeitnehmer/innen, einschließlich der Lehrlinge, einzahlen.
Mit 1. Jänner 2020 steigt der Beitrag von 1,8% auf 2% der sogenannten „FONDAPI-Entlohnung” (diese setzt sich aus der Summe der addierten Mindestbeträge, dem EDR, der Funktionszulage für mittlere Führungskräfte und dem Lohnelement für die 8. und 9. Kategorie zusammen).

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Seilbahnanlagen

Das neue Abkommen vom 15. April 2019 sieht ab 1. Jänner 2020 einen Beitrag für vertragliches Welfare in Höhe von 100 € im Jahr vor. Saisonbeschäftigten steht der Beitrag proportional in Bezug auf die Dauer ihres Arbeitsvertrages zu.
Zwischen welchen Welfare-Leistungen gewählt werden kann, wird auf Betriebsebene festgelegt. Bei Einzahlung in einen kollektivvertraglichen Zusatzrentenfonds steigt der Beitrag um zusätzliche 10 €.

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Metallurgie

Das neue Abkommen vom 11. April 2019 sieht vor, dass der Arbeitgeberbeitrag mit 1. Jänner 2020 auf 2% erhöht wird. Darin sind auch die 0,2% für die Finanzierung der Entschädigung bei Ableben enthalten, die der branchenspezifische Zusatzrentenfonds Fonchim vorsieht.

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Führungskräfte – Industrie

Mit dem neuen Abkommen vom 30. Juli 2019 zwischen CONFINDUSTRIA und FEDERMANAGER kann der Betrieb unter Beibehaltung des Gesamtbeitrags von 8% für die Zusatzvorsorge mit der Führungskraft vereinbaren, einen Teil des Beitrags zulasten der Führungskraft zu übernehmen. Der Beitrag des Betriebs kann maximal 7% ausmachen; mindestens 1% des Beitrags bleibt somit zulasten der Führungskraft.
Berechnungsgrundlage für den Beitrag für die Zusatzvorsorge zulasten des Betriebs und der Führungskraft ist die Entlohnung zur Berechnung der Abfertigung. Seit 1. Jänner 2020 gilt hier als Obergrenze eine Entlohnung von 180.000 € im Jahr; bis 31. Dezember 2019 waren es 150.000 €. Keine Anwendung finden diese Obergrenzen bei der Berechnung der Abfertigung.

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Lehrpersonal und Erzieher/innen der Grund-, Mittel- und Oberschulen Südtirol

Der Kollektivvertrag vom 17. Dezember 2019 sieht einen höheren Beitrag zulasten der Provinz vor für das Personal, das im regionalen Laborfonds oder in einem anderen kollektivvertraglichen oder staatlich vorgesehenen Zusatzrentenfonds eingeschrieben ist.

Ab 1. Jänner 2020 steigt für die Bediensteten in der Gehaltsposition bei 0-8 Jahren der Gesamtbeitrag des Arbeitgebers um 2% und damit von 3% auf 5% der Entlohnung zur Berechnung der Abfertigung. Dieser erhöhte Arbeitgeberbeitrag wird solange eingezahlt, bis das Personal in die höhere Gehaltsposition aufsteigt.

Immer mit Laufzeit 1. Jänner 2020 steigt der Gesamtbeitrag des Arbeitgebers um 2% für jene, die in den Zusatzrentenfonds mindestens 2% der Entlohnung zur Berechnung der Abfertigung einzahlen. Das Personal, das den erhöhten Arbeitgeberbeitrag ab 1. Jänner beanspruchen möchte, muss dem Land die Änderung des eigenen Beitrags auf mindestens 2% innerhalb dem 28. Februar 2020 schriftlich mitteilen.

Die folgende Tabelle zeigt eine Übersicht über die Auswirkungen der Änderungen, die mit 1. Jänner 2020 in Kraft getreten sind:

Gesamtbeitrag des Arbeitgebers

Gehaltsposition bei 0-8 Jahren

Gehaltsposition bei mehr als 8 Jahren
Arbeitnehmerbeitrag unter 2% 5% der Entlohnung zur Berechnung der Abfertigung 3% der Entlohnung zur Berechnung der Abfertigung
Arbeitnehmerbeitrag von mindestens 2% 7% der Entlohnung zur Berechnung der Abfertigung 5% der Entlohnung zur Berechnung der Abfertigung

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> Weitere Informationen finden Sie in den PDF-Informationsblättern zu den einzelnen Verträgen und in der Beobachtungsstelle Kollektivverträge

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