Arbeitgeber und Arbeitsrechtsberater

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Neuigkeiten und Fälligkeiten Juli 2019

Aktualisierung der Online-Dienste. Überweisung und Versand der Aufstellung für das zweite Trimester 2019 (Laborfonds, Plurifonds, Raiffeisen und Profi)

Ab 1. JULI

Zugriffe und Passwortfälligkeit
Die Passwörter für die Online-Dienste müssen ab jetzt periodisch geändert werden. Das neue Passwort muss zudem mindestens 10 Zeichen aufweisen und mindestens einen Großbuchstaben, einen Kleinbuchstaben und eine Zahl enthalten. Werden beim Login fünfmal hintereinander falsche Zugangsdaten eingegeben, bleibt der Account für 30 Minuten gesperrt.

Elektronische Wiederaufnahme der Beitragszahlung von Saisonkräften
Im Bereich für die Arbeitgeber/Berater kann im Menü „Beitrittsansuchen/Liste Mitglieder” jetzt neben der Mitteilung für die Beendigung des Arbeitsverhältnisses und die Unterbrechung der Beitragszahlung auch die Wiederaufnahme der Beitragszahlung für Saisonangestellte mitgeteilt werden. Zudem können die Formulare für die Wiederaufnahme der Beitragszahlung für Saisonangestellte ausgedruckt werden.

16. JULI

Überweisung und Versand der Aufstellung für das zweite Trimester 2019 an Plurifonds, Profi und Raiffeisen
Innerhalb diesem Datum müssen die Beitragsaufstellungen versendet und die Überweisungen für das zweite Trimester 2019 (April, Mai und Juni) vorgenommen werden. Das Faksimile und den F24-Vordruck für die Beitragsüberweisungen finden Sie unter der Rubrik „Formulare“ auf den Webseiten der jeweiligen Fonds. In den Online-Diensten können Sie die verschiedenen Datenflüsse für den Versand der Beitragsaufstellung herunterladen.

Überweisung zweites Trimester 2019 an Laborfonds
Innerhalb diesem Datum müssen die Überweisungen für das zweite Trimester 2019 (April, Mai und Juni) an den Rentenfonds Laborfonds vorgenommen werden. Das Faksimile und den F24-Vordruck für die Beitragsüberweisungen finden Sie unter der Rubrik Formulare/Arbeitgeber/Für die Beitragszahlung auf der Internetseite des Fonds.

20. JULI

Versand zweites Trimester 2019 an Laborfonds
Innerhalb diesem Datum müssen die Beitragsaufstellungen für das zweite Trimester 2019 (April, Mai und Juni) an den Rentenfonds Laborfonds versendet werden. In den Online-Diensten können Sie die verschiedenen Datenflüsse für den Versand der Beitragsaufstellung herunterladen.

TO

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Vertiefungen

Es wurde die Möglichkeit eingeführt, dass Arbeitnehmer/innen mit Erstbeschäftigung nach dem 28. April 1993 statt der gesamten auch nur einen Teil der anreifenden Abfertigung in den Zusatzrentenfonds einzahlen können, wenn ihr Kollektivvertrag dies vorsieht.

Arbeitnehmer/innen, die vor dem 28. April 1993 ihre erste Arbeit begonnen haben, zum 29. August 2017 bereits Mitglied in einem Zusatzrentenfonds waren und dort die gesamte Abfertigung einzahlen, können diese Entscheidung widerrufen und künftig gemäß den Bestimmungen in ihrem Kollektivvertrag nur mehr einen Teil beziehungsweise gar nichts von ihrer Abfertigung in den Fonds einzahlen.

Bei Arbeitnehmer/innen, die bereits in einen kollektivvertraglichen, territorialen Zusatzrentenfonds einzahlen (z.B. den Rentenfonds Laborfonds) und deren Kollektivvertrag oder eine Gesetzesbestimmung einen zusätzlichen Beitrag vom Arbeitgeber vorsieht, wird dieser Beitrag in denselben Zusatzrentenfonds eingezahlt.

Bei Arbeitnehmer/innen, die noch in keinen Zusatzrentenfonds eingeschrieben sind, wird dieser zusätzliche Arbeitgeberbeitrag so lange in den vom Kollektivvertrag vorgesehenen Zusatzrentenfonds eingezahlt, bis der/die Arbeitnehmer/in sich in einen territorialen Zusatzrentenfonds einschreibt.

Arbeitnehmer/innen im Privatsektor können Produktivitätsprämien in einen Beitrag für den Zusatzrentenfonds umwandeln, in dem sie eingeschrieben sind.

Der Plafond für die Produktivitätsprämie beträgt 3.000 €; außerdem darf für den Erhalt der Prämie das Einkommen nicht mehr als 80.000 € ausmachen.

Anmerkung: 4.000 € beträgt der Plafond bei Produktivitätsprämien, die aus bis zum 24.04.2017 unterzeichneten Betriebs- oder Gebietsabkommen hervorgehen und wo der Betrieb außerdem eine gleichberechtigte Beteiligung der Arbeitnehmer/innen an der Arbeitsorganisation vorsieht.

Arbeitnehmer/innen, welche die gesamte oder einen Teil der Prämie in einen Zusatzrentenfonds einzahlen, kommen in den Genuss von drei Steuervorteilen:

Ansuchen um Leistungen beim Zusatzrentenfonds

1. Die Prämie bildet kein zu versteuerndes Einkommen
2. Die Prämie muss auch nicht anderweitig versteuert werden (Ersatzsteuer von 10% und NISF/INPS-Beitrag von 9,19%)
3. Die Prämie unterliegt eben so wenig einer Besteuerung bei einer späteren Auszahlung durch den Zusatzrentenfonds (Vorschuss, Ablöse, Rentenleistung und RITA).

Zwei Angestellte im Vergleich

Ein Vergleich: die Produktionsprämie im Lohnstreifen gegenüber der im Rentenfonds

Für Arbeitnehmer/innen: Die Agentur für Einnahmen hat daher präzisiert, dass innerhalb 31. Dezember des Jahres, das auf die Einzahlung in den Zusatzrentenfonds folgt, der Beitragszahler sowohl die eventuellen nicht abgezogenen Beiträge als auch den Betrag der eingezahlten Produktivitätsprämien mitteilen muss, damit diese nicht Teil der Steuergrundlage bei Auszahlungen bilden.

Für Arbeitgeber und/oder Arbeitsrechtsberater: Um die Produktivitätsprämien in den Zusatzrentenfonds einzuzahlen, muss man eine eigens dafür erstellte Aufstellung benutzen. Durch diese kann der Beitrag fehlerfrei identifiziert und entsprechend der gesetzlichen Steuerregelung behandelt werden.

Laden Sie hier die Vertiefung im PDF-Format herunter:

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6.1 Unternehmenskrise - Verlust des Arbeitsplatzes - Eintragung in die Mobilitätslisten - Lohnausgleichskasse

6.3 Ausgleichsmaßnahmen für Unternehmen, die die Abfertigung zugunsten der Zusatzvorsorge einzahlen

Der Artikel 10 des gesetzesvertretenden Dekrets Nr. 252/2005 sieht folgende Ausgleichsmaßnahmen vor:

  • Abzug vom Unternehmensertrag von 4% (6% für Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten)
  • Befreiung von der Einzahlung des Beitrags an den Garantiefonds in Höhe von 0,20% der jährlichen Entlohnung
  • Reduzierung der kleinen Beiträge